Kräftige Farben tun gut

Kosmetiktaschen aus einem farbkräftigen Stoff. Baumwolldamast mit Handbatik. Woher genau dieser Stoff kommt, kann ich leider nicht sagen. Ich hatte einmal einen sehr ähnlich gebatikten Stoff von der Elfenbeinküste, aber ich kann es nicht wirklich sagen. Da es Damast-Qualität ist, glänzt der Stoff schön. Je ein Exemplar in den Größen L, M und S.

Work in Progress

Was ist wohl das nächste Projekt? Farbenfroh wird es!

Zuschnitte

Ich widme mich in naher Zukunft Hand-Druck-Batik-Stoffen aus Afrika und Java-Batik. Intensive Farben und Handarbeit bei den afrikanischen Stoffen reizen mich genauso wie die glänzende Qualität beim Druck auf Damast. Ob der Java-Batikstoff auch Handarbeit ist, weiß ich nicht, aber es sind hochwertige Stoffe. Bei den Afrika-Stoffen gibt es auch gewachste Stoffe. Diese sollten möglichst nicht gewaschen werden, da sie ja Schmutz und Wasser abweisend sind. Beim Waschen verliert der Stoff die Wachsschicht. So oder so ist jedes Stück Stoff etwas Besonderes und Sie erhalten wieder ein Unikat.

Ein Artikel aus dem Göttinger Tageblatt:

Popup-Laden macht Hoffnung

Wie Kunsthandwerker mit der Krise umgehen

Von Frank Beckenbach

Göttingen. Das Ende eine jeden Jahres ist die Zeit der Kunsthandwerker, die mit ihren Angeboten die dunkle Jahreszeit aufhellen. Doch in diesem Jahr der Shutdowns, da war alles ziemlich anders, was die in diesem Bereich tätigen Mensch in ein Situation brachte, die durchaus existenzgefährdend sein kann. Gute Ideen und Zusammenarbeit waren gefragt.

Mit dem ersten Shutdown brach das Ostergeschäft weg, das war für die Kunsthandwerker ärgerlich, aber noch gut zu überstehen. Doch das Virus bewirkte, dass über das gesamte Jahr ein Markt nach dem anderen abgesagt wurde. Und auch Veranstaltungen, auf denen an Ständen Produkte verkauft werden konnten, die fielen ebenso aus. Wo sollten die Kunsthandwerker, die zumeist keine eigenen Ladengeschäfte vorhalten können, ihre Preziosen an Frau und Mann bringen? Die Hoffnung blieb, vieles mit dem Weihnachts- und Vorweihnachtsgeschäft wieder hereinzuholen.

„Wir hatten schlichtweg über das Jahr hinweg viel zu wenige Möglichkeiten, unsere Waren zum Verkauf anzubieten“, sagt Buchbinderin Renate-Katrin Zimmermann. Doch sie und einige ihre Mitstreiter hatten eine sehr gute Idee. Anstelle der Stände auf dem nicht existierenden Göttinger Weihnachtsmarkt wurde kurzerhand eine Möglichkeit geschaffen, in ein bestehendes Geschäft in der Göttinger Innenstadt einen Kunsthandwerk-Popup-Laden zu installieren, also ein kurzfristiges und provisorisches Einzelhandelsgeschäft. Sechs Kunsthandwerker mit ihren Produkten Schmuckdesign, Strickmode, Textil, Keramik, Holzdesign und Papier- und Buchdruckkunst kamen im von Dagmar Kleinsorge gemieteten Textildruck-Geschäft unter. „Ab dem 1. Dezember haben wir in der Roten Straße unsere Waren angeboten, uns die Ladendienste aufgeteilt, und selbstverständlich wurde im Laden streng auf die Hygienebestimmungen geachtet.“

Doch mit dem kompletten Lockdown am Mittwoch, 16. Dezember, war es damit auch schon wieder vorbei. „Das hat uns alle schon etwas heruntergezogen, dass wir schließen mussten“, sagt Zimmermann. „Doch der Laden in der Roten Straße hat uns gezeigt, dass unsere Produkte, von der Weihnachtskarte bis zum wertvollen Ring, stark nachgefragt werden. Das war Balsam für die Seele. Das Geschäft lief sehr gut – bis wir schließen mussten“, sagt Zimmermann, deren Buchwerkstatt an der Carl-Giesecke-Straße 3 im Groner Industriegebiet liegt. „Wir haben in der City wirklich gute Umsätze in dieser kurzen Zeit erzielen können, die stärksten Tage waren die Sonnabende und der Montag und der Dienstag vor dem Lockdown. Wenn wir doch bis Weihnachten hätten verkaufen können…“, sie holt tief Luft. „Jetzt hoffe ich, dass wir ab 10. Januar wieder öffnen können, denn bis 28. Februar können wir unsere Produkte in der Roten Straße weiter verkaufen.“ Dann ende für Ladenmieterin Kleinsorge der Mietvertrag, sie ziehe an einen neuen Standort an der Gotmarstraße, berichtet Zimmermann. Im Fenster des derzeit geschlossenen Ladens hängt nun ein Plakat mit den Adressen der Kunsthandwerker. „Wir würden uns über Kontaktaufnahme und Bestellungen sehr freuen“, sagt Zimmermann. „Natürlich gibt es bei uns auch Gutscheine.“

Ende Februar des kommenden Jahres schließt der Popup-Laden an der Roten Straße seine Tore. „Doch wir würden unser liebgewonnenes Projekt gerne weiterführen, dafür suchen wir Räumlichkeiten in der Göttinger Innenstadt, die bezahlbar und möglichst zentral gelegen sind, um unsere hochwertigen Produkte zeigen und auch verkaufen zu können“, sagt Zimmermann. Gerne seien weitere Mitanbieter bei diesem Projekt willkommen, und sie sieht eine Perspektive für das Jahr 2021. Ihr Fazit: „2020 war das schlechteste Jahr meiner Selbstständigkeit, schlechter darf es nicht werden. Doch das Projekt Popup-Laden hat mir und meinen Kollegen Mut gemacht, und ich hoffe, dass wir gemeinsam Möglichkeiten finden, es fortsetzen zu können.“

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Quellenangabe: Göttinger Tageblatt vom 31.12.2020, Seite 18

Das alte Jahr geht zu Ende

Am Anfang des Jahres 2020 war alles noch leicht und easy, es gab nur wenige konkrete Pläne für Märkte, wie das immer so ist. Aber kaum war ein Plan erstellt mit Märkten im Frühsommer und ein Arbeitsgerüst angedacht, da kam Corona. Ich dachte über Wochen, nein Monate, ich würde nur noch Masken nähen müssen. Ein bisschen anders wurde es schon, aber ich hoffe schon, 2021 wird besser!

Allen, die treu zu mir gehalten haben, die sich für meine Arbeit interessiert haben, die mich unterstützt haben und meinen Kundinnen sage ich von Herzen Dank.

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen guten Start ins neue Jahr, Glück, Zuversicht und Gesundheit. Wie heißt es so schön: Man muss mit allem rechnen, sogar mit dem Guten.

Wir sehen uns nächstes Jahr hoffentlich wieder – liebe Grüße, Claudia Wegener